Retrozessionen verursachen Interessenkonflikte
- Er genau gleich wie eine Bank daran interessiert ist, möglichst viele Transaktionen zu tätigen.
- Er beim Einsatz teurer Finanzprodukte auf Kosten des Kunden mitverdient.
- Er bei Verhandlungen mit der Depotbank verleitet wird, über die Höhe der Retrozessionen und nicht über die Höhe der Bankgebühren für den Kunden zu verhandeln.
- Er durch höhere Depotgebühren mehr Retrozessionen generieren kann.
- Die für ihn lukrativste Depotbank nicht immer die vorteilhafteste für seine Kunden ist.
Banken und Vermögensverwalter haben in vielen Bereichen ähnliche Interessen. Durch Retrozessionen kann gefördert werden, dass der Vermögensverwalter auch im Interesse der Depotbank Kundengelder werden nicht beim Vermögensverwalter aufbewahrt, sondern bei einer externen Bank. Somit wird auch sichergestellt, dass die Gelder vom Gesellschaftsvermögen strikt getrennt und von einer Veruntreuung oder Insolvenz nicht tangiert sind.
und nicht nur im Interesse des Kunden handelt. Um sich als unabhängiger Vermögensverwalter nachweislich von einer Bank zu differenzieren, braucht es deshalb klare Abmachungen zwischen dem Vermögensverwalter und seinen Kunden. Die vollständige und individuelle Weiterleitung aller Rückvergütungen ist unserer Meinung nach die beste Lösung des Interessenkonfliktes.


