Nachlassberatung

«Mit der Planung des Nachlasses erspart man seinen Erben viel Arbeit und kann zusätzlich die Verteilung beschleunigen und fair gestalten.»


Viele machen sich nach der Pensionierung Ausstieg aus dem Erwerbsleben. Das ordentliche Pensionierungsalter beträgt bei Frauen 64 Jahre, bei Männern 65 Jahre. Bei der Pensionierung ändert sich die Einkommens- und Vermögenssituation: Das Berufseinkommen (Lohn) wird durch die AHV- und Pensionskassenrente (oder Kapitalauszahlung) ersetzt und andere Vorsorgegelder (z.B. Säule 3a) müssen in das übrige Vermögen integriert werden. das erste Mal wirklich Gedanken darüber, wie sie ihren Nachlass Nachlass ist die Gesamtheit aller Aktiven und Passiven (Vermögen und Schulden) eines Verstorbenen. später verteilen möchten. Oft soll eine Person, beispielsweise der Ehepartner, meistbegünstigt werden. Die faire Verteilung ist meistens ebenfalls ein zentrales Ziel einer Nachlassberatung. Alle Erbberechtigten sollen zu einem späteren Zeitpunkt vom Nachlass profitieren.

 
 
Güterrechtliche AuseinandersetzungErbrechtliche AuseinandersetzungVerteilung des NachlassesEhevertrag, ErbvertragGesetzliche Erbfolge, Pflichtteile, TesatamentBegünstigung, Willensvollstreckung,Abschluss Nachlassverteilung
 
 

Güter- und Erbrecht als Basis

Bei der Verteilung des Nachlasses kommen das Güter- und Erbrecht zur Anwendung. Je nach Ausgangslage und persönlichen Zielen kann von der gesetzlich vorgesehen Verteilung des Nachlasses abgewichen werden. Die Instrumente dazu sind beispielsweise das Testament, ein Ehe- oder Erbvertrag.

Beratung

Eine professionelle Beratung gibt Klarheit darüber, welche Schranken der Nachlassverteilung das Gesetz vorsieht und welche Instrumente eingesetzt werden können, um die persönlichen Begünstigungsziele zu erreichen. Eine Beratung ist dann zu empfehlen, wenn es um ein grösseres Vermögen geht sowie bei komplexen Familienverhältnissen.