Investitionsprozess

«Bei der Selektion von Anlagen wenden wir einen detaillierten Selektionsprozess an.»


Viele teure Finanzprodukte sind für den marketingunterstützten Vertrieb konzipiert und bezüglich Gebührenstruktur nicht transparent. Der Anleger hat hohe Kosten zu tragen, obwohl sich die Anlagen ähnlich wie kostengünstige passive Produkte In der Finanzbranche versteht man unter passiven Produkten Anlagemöglichkeiten, die nicht versuchen einen entsprechenden Benchmark-Index zu übertreffen, sondern ihn genau abbilden. Von Vorteil sind die sehr geringen Gebühren, weil kein aktives Research betrieben werden muss. Bei der Selektion von passiven Produkten ist die Analyse der Gebühren ein Hauptkriterium. Passive Produkt sind beispielsweise ETF’s, Indexfonds oder teilweise auch Zertifikate. verhalten.


Die sogenannten passiven Anlageprodukte haben bis zu 90 Prozent tiefere Gesamtkosten und der Diversifikationseffekt ist teilweise höher als bei aktiv verwalteten Instrumenten. Die Grosszahl professioneller Investoren wie beispielsweise Pensionskassen Eine öffentlich-rechtliche oder privatrechtliche juristische Person, die der Altersvorsorge und Risikoabsicherung dient. Sie finanziert sich durch Beiträge von Arbeitgebern und Arbeitnehmern, sowie durch Anlageerträge. Zum Pensionierungszeitpunkt kann sich der Arbeitnehmer normalerweise entscheiden, ob er eine lebenslängliche Rente oder eine einmalige Kapitalauszahlung erhalten möchte.
setzen das Konzept des passiven Anlegens schon lange um. Indexstrategien Ein Index ist eine Kennzahl für die Entwicklung der Wertpapiere eines bestimmten Marktsegmentes. Die wichtigsten Aktienindices der Schweiz sind der SMI und der SPI. Ein Index widerspiegelt die Entwicklung des ganzen Segmentes. In den meisten Indices sind die einzelnen Aktien nach Ihrer Marktkapitalisierung, also ihrem tatsächlichen Börsenwert gewichtet.
sind dank ETF Abkürzung für den englischen Begriff Exchange Traded Funds oder Indexaktie. Indexaktien haben das Ziel, die Wertentwicklung eines bestimmten Indices wie zum Beispiel den SMI nachzubilden. Da bei einer Indexaktie auf ein aktives Management der Gelder verzichtet wird, fallen die jährlichen Gebühren deutlich tiefer aus als bei einem üblichen Aktienfonds. Der Anleger kann je nach Index trotzdem von einer breiten Diversifikation profitieren.
seit einigen Jahren auch für Privatanleger möglich. Einen Grossteil der Anlagestrategie Häufig verwendete Bezeichnung für die Aufteilung der Anlagemittel auf verschiedene Anlagekategorien / Anlageklassen mit unterschiedlichem Risiko. Die gewählte Anlagestrategie ist entscheidend für die Schwankungen des Anlagevermögens und die erwartete langfristige Rendite.
setzen wir mit diesen kostengünstigen, transparenten und effizienten Anlageinstrumenten um. Bei grösseren Vermögen können passive Anlagestrategien auch in Kombination mit Direktanlagen Unter Direktanlagen / Einzeltiteln versteht man die Investition direkt in ein Anlageinstrument und nicht indirekt über ein Finanzprodukt (z.B. Anlagefonds, Indexzertifikate etc.). Von Direktanlagen spricht man vor allem bei direkten Investments in Aktien- und Obligationen. umgesetzt werden. Für alle Anlageklassen haben wir einen Selektionsprozess Ein streng vorgegebener Selektionsprozess bei der Auswahl von Anlageinstrumenten ist vorteilhaft, weil dadurch subjektive Kriterien nicht zu stark ins Gewicht fallen. Die Kriterien der Selektion können beispielsweise sein: Detaillierte Rendite- und Risikovergleiche, Kostenstruktur, Fondsgesellschaft, Fondsmanager und Team, Vertriebsprovisionen, steuerliche Auswirkungen oder ähnliche Parameter. entwickelt, der die Basis unseres mehrstufigen Investitionsprozesses darstellt.

Beispiel Selektionsprozess für ETF (Exchange Traded Funds)

Abstimmung auf KundendepotIndexanalyse / IndexauswahlVolumen, Alter, SteuerfolgenWährungsparameter / RisikenIndexreplikation / Track RecordKostenanalyse (TER, Spread etc.)Provisionen / RetrozessionenBeurteilungskriterien und Auswahl von ETFLaufende Überwachung und Marktanalysen1357246

Aktive Steuerungsmöglichkeiten

Bei gewissen Anlagekategorien kann die Rendite einer Benchmark Massstab zur vergleichenden Evaluierung der Rendite einer Investitione oder eines Anlegers. Meistens wird ein bekannter Index als Messlatte gewählt. Für weltweit investierende Aktienanleger ist das der MSCI World. Ziel des Anlegers muss sein, den gewählten Index langfristig zu übertreffen ohne ein höheres Risiko einzugehen.
durch profunde Marktkenntnisse übertroffen werden. Bei erfolgreichen Investoren handelt es sich nicht selten um ausgewiesene Spezialisten, welche nur einen sehr spezifischen Markt abdecken oder Verfechter eines spezifischen Anlagestils, beispielsweise des Value-Investings, Anlagestrategie, bei der Aktien mit einem verhältnismässig hohen Buchwert eingesetzt werden. Solche Titel weisen meistens ein tieferes Kurs-/ Gewinnverhältnis aus als der Marktdurchschnitt. Der Value Investor geht davon aus, dass die Börse die relative Unterbewertung langfristig wieder korrigiert und seine Aktien besser abschneiden als der Gesamtmarkt.
sind. Als Ergänzung suchen wir solche Nischenmärkte und weichen bewusst von Benchmarks ab. Dadurch ergeben sich vor allem langfristige Chancen auf einen überdurchschnittlichen Renditebeitrag oder Risiken Im Zusammenhang mit Wertschriften ist mit Risiko das Kursschwankungspotenzial gemeint. Je höher das Risiko, desto höher die Kursschwankungen. können reduziert werden.


Unsere Kunden profitieren durch die konsequente Umsetzung unserer Anlagephilosophie von einer hohen Diversifikation Begriff für die breite Streuung von Anlagen, um das Risiko von Verlusten zu streuen. Diversifikation ist teuer und nur einzelne Anlageprodukte eignen sich zur effizienten Diversifikation von Risiken. Der Anleger muss berücksichtigen, dass er das sogenannte systematische Risiko (Marktrisiko) von Wertschriften nicht reduzieren kann.
bei tiefen Gesamtkosten und müssen nicht auf die Möglichkeit einer Überrendite im Vergleich zum Gesamtmarkt verzichten.


Eine Lektion Wissen: «Negativschlagzeilen sind vorprogrammiert» Florian Schubiger im Interview mit Barbara Kalhammer von 10x10 - Die ETF & ETP Plattform, 17.9.2015