Fachkommentar: Eigenmietwert und Unterhaltskosten

23. August 2019

Die Abschaffung des Eigenmietwerts steht einmal mehr auf der Traktandenliste der Regierung. Auch wenn – wie zu erwarten ist – das Referendum ergriffen und damit eine Volksabstimmung notwendig wird, könnte bei einer Annahme der Abstimmung der Eigenmietwert 2022 Geschichte sein. Die politischen Mühlen mahlen aber oft langsamer als erwartet und so kann es durchaus noch etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen.

 

Abzugsmöglichkeiten fallen weg

Mit dem Wegfall des Eigenmietwerts werden auch Anpassungen in den Abzugsmöglichkeiten von Unterhaltsarbeiten erfolgen. So ist damit zu rechnen, dass die bisherigen Abzüge für werterhaltende Unterhaltsarbeiten nicht mehr zugelassen werden. Neben den Schuldzinsen sind das die wichtigsten Abzugsmöglichkeiten im aktuellen «Eigenmietwertsystem».

 

Unterhaltsarbeiten wenn möglich vorziehen

Immobilienbesitzer tun also gut daran, grössere anstehende Renovationen oder Unterhaltsarbeiten wenn möglich bis zum Wegfall des Eigenmietwerts umzusetzen. Ein durchschnittlicher Steuerzahler spart indirekt über die reduzierten Steuern rund ein Viertel der Unterhaltskosten, weil diese in der Steuererklärung einkommensmindernd abgezogen werden können. Diese Möglichkeit fällt bei der Abschaffung des Eigenmietwerts weg. Es liegt auf der Hand, dass es sich bei grösseren Unterhaltsarbeiten – beispielsweise bei einer Fassadenrenovation – schnell um Steuereinsparungen von mehreren zehntausend Franken handelt. Diese Unterhaltskosten können nach einer Abschaffung des Eigenmietwerts nicht mehr geltend gemacht werden.

 

Fachkommentar: Eigenmietwert und Unterhaltskosten

In einem Fachkommentar gehen wir detailliert auf die Möglichkeiten ein und zeigen anhand von konkreten Beispielen auf wo und wie Sie Steuern sparen können.


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