Säule 3a - Wann lohnt sich eine Einzahlung?

13. November 2019

Der Steuereffekt bei Einzahlungen in die Säule 3a kann so gross sein, dass sogar zweistellige Nachsteuerrenditen möglich sind. Je nach Ausgangslage sind Einzahlungen aber sogar ein Minusgeschäft. Es lohnt sich, die eigene Situation zu hinterfragen. Wichtig dabei ist, den eigenen Grenzsteuersatz zu kennen.

Faktoren, welche die Nachsteuerrendite beeinflussen

Bei der Berechnung der Nachsteuerrendite gelten folgende Grundsätze: Ein hoher Grenzsteuersatz, tiefe Kapitalauszahlungssteuern, eine kurze Anlagedauer und eine tiefe Rendite des Produktes in der Säule 3a (vor Steuereffekten) begünstigen die Mehrrendite durch den Steuereffekt. Die Nachsteuerrendite kann jeder für sich selber berechnen und dann entscheiden, ob sich eine Einzahlung lohnt oder ob doch besser im privaten Vermögen gespart werden soll.

Anlagemöglichkeiten

Bis zu einem Anlagehorizont von zehn Jahren ist das 3a-Konto meist die beste Wahl. Wer einen längeren Horizont hat und mit temporären Wertschwankungen leben kann, ist gut beraten auch in Wertschriften zu investieren. Entscheidend für den langfristigen Erfolg sind auch die Gebühren. In den letzten Jahren sind diese auf Grund neuer Angebote – auch aus dem Fintech-Bereich – etwas gefallen.

 

Im Anhang der Analyse finden sich Tabellen zu Grenzsteuersätzen sowie Berechnungen von Nachsteuerrenditen von 3a-Einzahlungen in verschiedenen Situationen.

 

Gesamte Fachanalyse

Analyse: Säule 3a - Wann lohnt sich eine Einzahlung?