Was Sie im 2017 nicht mehr erledigen müssen

13. Dezember 2017

Es ist wie jedes Jahr: Weihnachten steht vor der Tür und der Jahreswechsel wird bald Realität. Viele fragen sich, was sie in den letzten zwei Wochen im Jahr noch organisieren können, um ihr Vermögen zu optimieren. Wir können Sie beruhigen: Es sind keine bahnbrechenden Massnahmen, die Sie unbedingt noch erledigen sollten. Und trotzdem lohnt es sich, weiterzulesen...

Vorsorge zur Steueroptimierung

Bei den meisten besteht der grösste Hebel bei den Steuern. Und wer nicht bis Ende Jahr reagiert, verschenkt unter Umständen Steuersparmöglichkeiten. Die zwei wichtigsten betreffen die Säule 3a Bildet die dritte Säule des Schweizer Vorsorgesystems (private Vorsorge). Sie soll den Arbeitnehmern eine Sparmöglichkeit mit steuerlichen Vorteilen bieten. Der einbezahlte Betrag kann vom steuerbaren Einkommen in Abzug gebracht werden.
und die Pensionskasse. Eine öffentlich-rechtliche oder privatrechtliche juristische Person, die der Altersvorsorge und Risikoabsicherung dient. Sie finanziert sich durch Beiträge von Arbeitgebern und Arbeitnehmern, sowie durch Anlageerträge. Zum Pensionierungszeitpunkt kann sich der Arbeitnehmer normalerweise entscheiden, ob er eine lebenslängliche Rente oder eine einmalige Kapitalauszahlung erhalten möchte.
Je nach Ausgangslage sind Einzahlungen in die Säule 3a ab einem steuerbaren Einkommen von rund 50‘000 Franken sinnvoll – ab 150‘000 Franken schon fast Pflicht. Sie können damit die Steuerprogression Die Steuerlast nimmt bei steigendem Einkommen / Vermögen nicht linear, sondern progressiv zu. Das heisst bei steigendem Einkommen / Vermögen zahlt der Steuerzahler nicht nur in Franken mehr Steuern sondern auch in Prozent. Beispiel: Einkommen 100‘000 Franken => Steuerlast 30‘000 Franken (Durchschnitt 30%); Einkommen 110‘000 Franken => Steuerlast 35‘000 Franken (Durchschnitt 31.8%). Für das zusätzliche Einkommen von 10‘000 Franken zahlt der Steuerzahler in diesem Beispiel 5‘000 Franken mehr Steuern. Er befindet sich also in einer Progression von 50%, was gleichbedeutend mit einem Grenzsteuersatz von 50% ist. Der Grenzsteuersatz gibt also an, welche Auswirkungen eine Erhöhung oder Reduktion des Steuerbaren Einkommens auf die Steuerlast des Steuerzahlers hat. optimal brechen. Mehr dazu erfahren Sie hier:

Einzahlung in die Säule 3a kann sich lohnen - 123-Pensionierung.ch

 

Einkäufe in die Pensionskasse Viele Arbeitnehmer haben die Möglichkeit, sich bei ihrer Pensionskasse mit einmaligen Einzahlungen einzukaufen. Die mögiche Einkaufssumme ist auf dem Pensionskassenausweis ersichtlich oder kann direkt bei der Pensionskasse angefragt werden. Ziele eines Einkaufs sind in erster Linie die Erhöhung der Altersleistungen und Steueroptimierung. sind bei vielen noch spannender, weil die möglichen Einzahlungsbeträge tendenziell höher sind. Hier gilt es aber, die Möglichkeiten genau zu analysieren. Wer zu jung die Pensionskasse «füllt», verzichtet auf Optimierungsmöglichkeiten vor der Pensionierung Ausstieg aus dem Erwerbsleben. Das ordentliche Pensionierungsalter beträgt bei Frauen 64 Jahre, bei Männern 65 Jahre. Bei der Pensionierung ändert sich die Einkommens- und Vermögenssituation: Das Berufseinkommen (Lohn) wird durch die AHV- und Pensionskassenrente (oder Kapitalauszahlung) ersetzt und andere Vorsorgegelder (z.B. Säule 3a) müssen in das übrige Vermögen integriert werden. – und da sind Einkäufe steuertechnisch meist besonders spannend.

Lebenssituationen bieten Optimierungsmöglichkeiten

Viele haben Angst, dass sie Optimierungsmöglichkeiten verpassen, wenn sie nicht bis Ende Jahr reagieren. Wichtiger ist aber, einen Plan auszuarbeiten, der die Steuerlast nachhaltig über viele Jahre reduziert. Es gibt Lebenssituationen, die sich dazu besonders gut eignen. Ein Beispiel unter vielen, das bei der finanziellen Pensionierungsvorbereitung Bei einer Pensionierungsplanung geht es darum, die Finanzierbarkeit der Pensionierung zu überprüfen, Optimierungsmöglichkeiten aufzuzeigen und die Einkommens-, Vermögens- und Steuersituation langfristig zu prognostizieren. oft angewendet werden kann: Im Alter von 55 beginnen Sie, Pensionskasseneinkäufe in der Höhe von jährlich 50‘000 Franken zu tätigen. Bei der Pensionierung beziehen Sie das einbezahlte BVG-Kapital. Das Risiko dieser Investitionen ist vergleichsweise tief und der Effekt gross. Bei einem steuerbaren Einkommen von 150‘000 Franken sparen Sie beispielsweise im Kanton Zürich durch dieses Vorgehen während den letzten zehn Jahren vor der Pensionierung bis zu 80‘000 Franken Steuern. Bei Doppelverdiener-Ehepaaren müssen Einzahlungen auch untereinander abgestimmt werden. Mehr Informationen zu Pensionskasseneinkäufen und die einzuhaltenden Karenzfristen finden Sie hier:

Steuern sparen mit Pensionskasseneinkauf

Früher planen heisst mehr optimieren

Noch spannender wird es, wenn Sie bereits im Alter von 45 beginnen zu planen. Sie können dann andere Optimierungsmöglichkeiten, wie beispielsweise Renovationen bei Liegenschaften, auf die späteren Einkäufe in die zweite Säule Im Jahr 1982 wurde die erste Säule (AHV) durch die zweite Säule, die sogenannte berufliche Vorsorge, ergänzt. Geregelt ist die zweite Säule im BVG (Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge). Obligatorisch in der zweiten Säule versichert ist jeder Arbeitnehmer, der ein gewisses Einkommen erzielt. Abgesichert werden in der Pensionskasse die Risiken Tod, Invalidität und Alter. Die Höhe der Beiträge, an den sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer beteiligen, hängt vom Alter, Lohn, Geschlecht, der Pensionskasse und der Höhe des Einkommens ab. abstimmen. Klar ist: Je höher das Einkommen und Vermögen, desto grösser sind die Auswirkungen und Möglichkeiten. Wer Wertschriften Verschiedene Investitionen / Wertschriften zusammengefasst als Ganzes. Mit dem Portfolio wird üblicherweise eine Gesamtstrategie verfolgt und die einzelnen Anlagen werden aufeinander abgestimmt. hat, kann auch in diesem Bereich optimieren. Es geht nicht darum, die Steuerlast in einem Jahr so stark wie möglich zu senken, sondern darum, diese zu glätten und langfristig so tief wie möglich zu halten. Steuern sparen heisst vor allem Steuern planen.

 

Sie haben es gemerkt: Es ist nicht wichtig, dass Sie bis Ende Jahr alle Hebel in Bewegung setzen, um noch den einen oder anderen Franken zu sparen. Erfolgreich optimiert, wer jetzt die wichtigsten Punkte beachtet und sich im neuen Jahr einmal ein paar Stunden Zeit nimmt und sich über die langfristigen Möglichkeiten Gedanken macht. Es geht dann nicht nur um Steuern, sondern auch um die Ausrichtung von Wertschriften, Gebührenoptimierung, Hypothekarstrategie, Vorsorge und vieles mehr. Der Positive Nebeneffekt: Wer sich im Laufe des Jahres 2018 damit auseinander setzt, wird sich im nächsten Dezember nicht wieder fragen, ob noch nötige Pendenzen in Bezug auf die Steueroptimierung zu erledigen sind.

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