Einzahlungsbedingungen in der Säule 3a

Jede Person in der Schweiz, die ein AHV-pflichtiges Einkommen erzielt, darf in die Säule 3a einzahlen und die Einzahlung entsprechend vom steuerbaren Einkommen in Abzug bringen. Bei Ehepaaren können beide unabhängig voneinander einzahlen, sofern beide ein AHV-pflichtiges Einkommen haben. Der Einzahlungsbetrag ist nach oben limitiert:

Mit Anschluss an eine Pensionskasse (zweite Säule) dürfen maximal 6’883 Franken (Stand 2022) und ohne Anschluss höchstens 34’416 Franken aber maximal 20% des AHV-Lohnes einbezahlt werden (Stand 2022). Personen, die über das ordentliche Rentenalter hinaus ein AHV-pflichtiges Einkommen erzielen, können noch fünf Jahre in die Säule 3a einzahlen. Einzahlungen in die Säule 3a sind immer freiwillig.

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Für wen lohnt sich eine Einzahlung in die Säule 3a?

Viele Arbeitnehmer und Selbständige wissen nicht, dass Einzahlungen in die Säule 3a nicht in jedem Fall zu empfehlen sind. In vielen Fällen ist die Steuereinsparung lukrativ – es gibt aber auch Ausnahmen. Bei jüngeren Personen wird die Steuereinsparung bei der Einzahlung über viele Jahre „verwässert“. Wir die Säule 3a bis zur Pensionierung nicht angetastet (beispielsweise mit einem WEF-Bezug), trägt die Nettosteuereinsparung nur einen marginalen Teil zur Gesamtrendite bei.

Den Gebühren in der Säule 3a – die oftmals höher sind als im sonstigen privaten Vermögen – wird zudem gerade bei langfristiger Betrachtung zu wenig Beachtung geschenkt. Es lohnt sich, die Nachsteuerrendite auf der Einzahlung in die Säule 3a unter Berücksichtigung der persönlichen Ausgangslage (Steuersituation, Alter etc.) zu berechnen und dann mit anderen Anlagemöglichkeiten zu vergleichen. Ob sich Einzahlungen in die Säule 3a lohnen, erfahren Interessierte auch in folgender Analyse:

Dank Steuern lohnt sich die Einzahlung

In die Säule 3a einzuzahlen ist vor allem auf Grund der Steuereinsparung interessant. Je höher das Einkommen ist, desto höher ist der persönliche Grenzsteuersatz. Je höher der Grenzsteuersatz, umso grösser ist die Steuereinsparung durch die Einzahlung in die Säule 3a. Das hängt mit dem progressiven Steuersystem in der Schweiz zusammen, bei dem höhere Einkommen überproportional höher besteuert werden als tiefe Einkommen.

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Steuereffekt bei Einzahlungen in die Säule 3a

Steuereffekt bei Einzahlungen in die Säule 3a

Pausen bei der 3a-Einzahlung können sinnvoll sein

In Jahren, bei denen man eine tiefe Steuerprogression (Grenzsteuersatz) hat, lohnen sich Einzahlungen oftmals nicht. Einen tiefen Grenzsteuersatz kann es temporär immer wieder geben. Bei Immobilienbesitzern beispielsweise bei grossen Unterhaltsarbeiten am Haus. Auch einen Auslandaufenthalt oder eine Arbeitspause oder Arbeitslosigkeit können Gründe für einen tiefen Grenzsteuersatz sein.

In diesen Fällen lohnen sich Einzahlungen vor allem dann, wenn man kurz vor der Pensionierung steht oder die Gelder aus einem anderen Grund schon kurz nach der Einzahlung wieder bezieht. Es sollte dann in erster Linie überprüft werden, ob die eingesparten Steuern bei der Einzahlung trotz tiefem Einkommen höher sind als die Steuern beim Bezug. Ist das nicht der Fall, lohnt sich die Einzahlung in die Säule 3a finanziell nicht.

Fazit zur Frage «»Säule 3a einzahlen oder nicht?»

In vielen Fällen sind Einzahlungen in die Säule 3a lohnenswert. In erster Linie hängt die Attraktivität vom persönlichen Grenzsteuersatz, der Dauer zwischen der Einzahlung dem Bezug sowie von der Höhe der Kapitalauszahlungssteuer ab. Vor allem in jungen Jahren sollte die Attraktivität von 3a-Einzahlungen geprüft werden.